Dem Besucher zeigen sich in einem Gebäude zwei ganz unterschiedliche Kirchen. Die sogenannte Alte Kirche wurde nach dem Zweiten Weltkrieg um einen Anbau erweitert, die Steine dafür wurden von Mitgliedern der Kirchengemeinde im Steinbruch des Osnabrücker Piesbergs selbst gebrochen.

Die einstige Hunteburger Kapelle, im 17. Jahrhundet nach Plänen eines Leutnants Schütte errichtet, ist jetzt eine Vorhalle der größeren Pfarrkirche. Diese Alte Kirche wird bei Tauffeiern und für Werktagsmessen genutzt.

Bereits 1324 kamen in Hunteburg Gläubige zusammen, um gemeinsam nach Ostercappeln zur Kirche zu gehen. Wegen der langen Kirchwege und der wachsenden Einwohnerzahl ließ Bischof Dietrich von Horne (1377 bis 1402) in Hunteburg eine Kapelle errichten. Als 1492 die Abpfarrung von Ostercappeln erfolgte, wurde eine frühgotische Kirche gebaut, die während des Dreißigjährigen Kriegs (1618 bis 1648) von schwedischen Truppen zerstört wurde. Ein Neubau wurde 1688 erstellt. Im Dokument zum Westfälischen Frieden wurde die Kirche beiden Konfessionen zugesprochen. Dieser Zustand dauerte bis 1815 an; die evangelischen Christen Hunteburgs erbauten die evangelische Matthäuskirche von 1815 bis 1817.

Durch die gewachsene Einwohnerzahl katholischer Gläubiger in Hunteburg nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte ein Anbau an die Alte Kirche. Dieser Anbau, die heutige Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit, ist durch zwei Glastüren zu betreten.

1998 erfolgte eine Renovierung des Gebäudes. Für den neu gestalteten Altarraum in der Alten Kirche sind dabei Materialien verwendet worden, die das Leben der Region geprägt haben: Holzverarbeitung und Torfabbau.

Die Orgel in der großen Pfarrkirche wurde in Hunteburg erstmals 1999 gespielt. Die Orgel wurde 1867 erbaut und stand bis 1995 in Glasgow.

 

Kolpingfamilie
Kolpingkapelle
Hunteburger Open-Air
Katholische Frauengemeinschaft

In der kfd Heilige Dreifaltigkeit Hunteburg engagieren sich Frauen, die Lust auf eine gute Gemeinschaft und Geselligkeit haben. Die kfd bietet Vorträge, Ausflüge, Spielrunden und Grillabende an, aber auch Andachten, Wallfahrten und Gottesdienste und nimmt jedes Jahr am global organisierten ökumenischen Weltgebetstag der Frauen teil.

kfd ist die Abkürzung für Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands. Die Frauengemeinschaft ist Nachfolgerin der christlichen Müttervereine, von denen viele schon vor über hundert Jahren gegründet wurden. Dort wurde eine Frau früher Mitglied, sobald sie geheiratet hatte. In Hunteburg können alle interessierten Frauen Mitglied der kfd werden, egal, ob verheiratet oder unverheiratet, katholisch oder evangelisch. Und die kfd Hunteburg nimmt auch Männer als zahlende Mitglieder auf.

Ansprechpartnerinnen sind aus dem Vorstandsteam Tamara Leiker, Telefon 05475/8214016, und Christa Schütte, 05475/1765.

Weitere Informationen
Ökumenische Jugend

Die Ökumenische Jugend ist ein Zusammenschluss von evangelischen und katholischen Jugendlichen ab etwa 16 Jahren. Die jungen Leute haben sich vor Coronazeiten regelmäßig im Pfarrheim getroffen und engagieren sich in Hunteburg.

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Öffentliche Bücherei im Pfarrheim ist wieder geöffnet

Kinderbücher aus der Reihe "Die Schule der magischen Tiere", alle Ausgaben von "Gregs Tagebuch" sowie Jugendbücher und Romane,  Krimis und Biografien sind in der katholischen öffentlichen Bücherei (KÖB) in Hunteburg zu finden. Außerdem kann man DVDs und Hörbücher ausleihen.

Die Bücherei im Pfarrheim gegenüber vom katholischen Kindergarten an der Dammer Straße war wegen der Coronaepidemie vorübergehend geschlossen. Nun öffnet sie sonntags von 10.30 bis 11.30 Uhr. Um das Ansteckungsrisiko in Coronazeiten zu verringern, dürfen Besucher der Bücherei nur einzeln eintreten oder als Familie, die gemeinsam im selben Haushalt wohnt. Dabei ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Beim Warten vor der Bücherei muss ein Mindestabstand zu den anderen Besuchern und zu den Mitarbeiterinnen des Büchereiteams eingehalten werden.

 

Projektchor -
für Sängerinnen mit wenig Zeit

Der Projektchor ist ein Zusammenschluss von Sängerinnen und Sängern, die gemeinsam Lieder auswählen, einstudieren und aufführen.

Familien – und Berufsleben lassen es zeitlich oft nicht zu, sich dauerhaft an einen Chor zu binden. In diesem Fall ist der Projektchor die richtige Alternative.
Der Chor probt Projektbezogen, sodass die Übungstermine überschaubar bleiben und die Probetermine gemeinsam festgelegt werden.
Termine zur Probe werden im Pfarrbrief bekannt gegeben. Es werden einstimmige und mehrstimmige Lieder gesungen.

Es ist schon Tradition geworden, dass der Projektchor am 2. Weihnachtstag und Karfreitag den Gottesdienst mitgestaltet. Dazu ist jeder , der Freude am Singen hat, herzlich willkommen. Das Alter spielt hier keine Rolle, denn singen hält jung! Ansprechpartner für den Projektchor sind Beate Ellermann und Marita Witte.

Schola Trinitas
Wer Lust hat, bei uns mitzumachen, ist uns jederzeit herzlich willkommen.
Mitmachen kann Jede und Jeder ab der 8. Klasse - nach oben gibt es keine Grenze!
Wer Interesse hat, schnuppert einfach bei den Proben rein oder meldet sich bei Betty unter Tel.: 9585141.
Die Probentermine stehen jeweils im Nachrichtenblatt.
Projekt "Sizanani Outreach"

Die Kirchengemeinde Heilige Dreifaltigkeit unterstützt das Hilfsprojekt "Sizanani Outreach Programme", das von Ordensschwestern in Südafrika geleitet wird. Die Leistungen aus dem Spendenprojekt kommen vornehmlich Waisenkindern und ihren Verwandten, bei denen sie aufgenommen wurden, zugute. Die Schwestern bemühen sich beispielsweise darum, dass jedes Kind eine Geburtsurkunde erhält, damit staatliche Leistungen in Anspruch genommen werden können und ein Schulbesuch möglich wird.

In Südafrika müssen die Kinder Schuluniformen tragen, die Schwestern geben Zuschüsse für den Kauf von Uniformen und Schulmaterial. Sie unterstützen Familien mit Essenspaketen und geben Tipps, wie man einen Garten anlegt und betreibt, so dass Selbstversorger einiges im eigenen Garten anbauen können. 

Informationen zum Projekt "Sizanani Outreach" erteilt Annette Kramer-Ströbel, Telefon 0152-53166231.

Wir sind für Sie da

Pfarrheim
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